Einstieg in die Automatisierung

Im Auftrag des Maschinenbauers HELLER entwickelte Balluff 1956 ein elektromechanisches Schaltgerät – den Nockenschalter.

Mit der Entwicklung und Produktion des Nockenschalters (BNS) gelang Balluff der Wandel weg von einem reinen Hersteller mechanischer Präzisionsteile hin zur Automatisierungstechnik. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine elektromechanischen Schaltgeräte für elektrische Steuerungen, die unter den rauen Industrieumgebungen einer Werkzeugmaschine funktionierten. Der BNS erfüllte erstmalig die Grundanforderungen als Teil einer präzisen elektrischen Steuerung. Zu diesen Anforderungen gehörte ein geringer Verschleiß dank präziser Mechanik, eine hohe Schaltgenauigkeit im Bereich von unter 0,01 Millimeter, eine lange Lebensdauer mit mindestens zehn Millionen elektrischen und mechanischen Schaltungen sowie einer Dichtheit (IP67) gegen aggressive Medien wie Bohrwasser und Kühlflüssigkeit.

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