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Will Healy ist im Balluff Kosmos bestens bekannt. Der 39-Jährige blickt auf eine 16-jährige Karriere bei Balluff zurück, die geprägt ist von seinem typisch amerikanischen Spirit, Dinge einfach mal zu machen.

Wer sich mit Will Healy verabredet, konkurriert mit einem vollgepackten Terminplan. Dass Will seit Beginn der Pandemie, wie alle, mobil arbeitet, ist für ihn kein Nachteil. Im Gegenteil: „Mein Job erfordert es ohnehin immer, dass ich mit Kolleginnen und Kollegen überall auf der Welt zusammenarbeite“, sagt Will, der Teil des regionalen Management-Teams für Nord- und Südamerika ist.

Zum Balluff Americas Standort in Kentucky sind es von Wills Zuhause in Cincinnati, Ohio, rund 35 Minuten. „Mit Verkehr deutlich mehr. Durch die mobile Arbeit habe ich so rund zwei Stunden pro Tag gewonnen.“ Und die kann Will auch gut gebrauchen, denn er ist ein vielbeschäftigter und gefragter Mann, ein wahrer Tausendsassa: man wird im Balluff Universum wohl kaum eine Person finden, die den 39-Jährigen nicht kennt. Will hat diese typische amerikanische „Can Do“-Attitüde. Geht nicht, gibt’s nicht. Einfach anpacken, machen. „Meine gesamte Balluff Karriere war eine Karriere der Möglichkeiten. Ich bin ein Problemlöser. Ein proaktiver Mensch. Ich habe ein hohes Energielevel.“

Wills Balluff Karriere begann 2005 als technischer Trainee im Vertrieb, zuvor studierte er Maschinenbau an der Purdue University in West Lafayette, Indiana. „Ich kannte Balluff vorher nicht. Ich hatte keine Ahnung von industrieller Automatisierung. Aber das Gespräch mit Dave Bird und Tom Rosenberg hat mich gleich für Balluff begeistert. Sie haben mit solch einer Leidenschaft von Balluff erzählt, da wusste ich: Da will ich arbeiten.“

 

Will ist ein vielbeschäftigter und gefragter Mann, ein wahrer Tausendsassa: man wird im Balluff Universum wohl kaum eine Person finden, die den 39-Jährigen nicht kennt. Will hat diese typische amerikanische „Can Do“-Attitüde. Geht nicht, gibt’s nicht. Einfach anpacken, machen.

Eines war Will dabei schon immer: eine sehr soziale Person. „Schon während des Studiums war ich in vielen Clubs und Vereinigungen. Ich bin immer irgendwie gegen den Strom geschwommen unter den anderen Ingenieuren.“ Anfangs haderte Will damit, später wurde ihm klar: „Ich bin gut darin, Menschen zusammenzubringen.“ Ein Motivator, bis heute. „In meiner Zeit an der Uni habe ich auch gelernt, zu verstehen, was unsere Kunden – allesamt Ingenieure, Techniker, Elektromechaniker – machen. Ohne dieses Wissen wäre es heute für mich sehr viel schwieriger zu verstehen, was sie wirklich brauchen.“

Nach seinem Traineeship startete Will als Marketing-Experte. „Bei Balluff wollen wir nicht einfach nur, dass die Kunden etwas bestellen. Wir wollen ein echter Partner sein, der den Kunden bei seinen Herausforderungen unterstützt. Es ist unsere oberste Priorität, dass der Kunde durch unsere Produkte besser und effizienter arbeiten kann.“ Das rüberzubringen, war und ist Wills Job. „In dieser ersten Zeit habe ich durch meine Marketingaktivitäten sehr viel über die Automatisierungsindustrie gelernt“, sagt er. Will probierte anfangs auch immer wieder unterschiedliche Sachen aus. So kam er dazu, bereits zu Beginn der Social-Media-Ära YouTube-Videos zu produzieren – für die er heute noch eine kleine Berühmtheit im Balluff Konzern ist: „Oft höre ich von Kollegen: Du bist doch der mit dem SmartLight-Video!“

Dann kamen die Jahre 2008 und 2009, Wirtschaftskrise. In dieser Zeit kam bei Balluff das Kabelgeschäft auf, und auch in Amerika wurde jemand für das lokale Produktmanagement gesucht. „Dieser Job war perfekt für mich als Maschinenbauer, denn in einem Kabel finden so viele maschinelle Prozesse statt.“ Alles musste neu gedacht werden: Materialien, Verbindungen, Teilstücke. Diese Daten mussten erstmalig erfasst, klassifiziert und niedergeschrieben werden. In der Zeit als Kabel-Manager lernte Will viel darüber, wie Entwicklung und Design bei Balluff ablaufen, über Materialbeschaffung und Lieferketten. Im Laufe der Zeit bauten die Kolleginnen und Kollegen weltweit das Kabel-Geschäft weiter aus, heute ist es ein wichtiger Bestandteil des Balluff Portfolios. Nach seiner Zeit als Kabel-Manager wurde Will Produktmanager im Netzwerk-Bereich, allem voran der IO-Link-Technologie.

„Ich sehe mich nicht als Mitarbeiter von Balluff Americas. Ich sehe mich als globalen Mitarbeiter.“

Will Healy, Marketing Manager Balluff Americas

Sein heutiges Aufgabengebiet für Balluff Americas steht ganz im Zeichen der Globalität: Will kreiert globalen Content für das Marketing und koordiniert den Austausch globaler Teams. „Ich sehe mich nicht als Mitarbeiter von Balluff Americas. Ich sehe mich als globalen Mitarbeiter. Alles was ich tue, soll einen globalen Nutzen für alle Balluff Mitarbeitenden und alle Kundinnen und Kunden haben.“ Und so schließt sich der Kreis: Wofür Will schon in seiner Studienzeit bekannt war – das Bilden von Teams und Zusammenbringen von Kompetenzen – macht er auch heute wieder für Balluff.

Die Nähe zu seinen Kolleginnen und Kollegen und den Kunden auf der ganzen Welt hält Will auch über Social Media. „Speziell LinkedIn ist ein wichtiges Tool für mich, um in Kontakt zu bleiben.“ Wie wichtig das ist, kennt Will auch von zuhause, denn er kommt aus einer großen Familie. Geboren in Minnesota, lebte er als Kind einige Zeit in Maryland, Middle und High School absolvierte er in Chicago. Heute lebt er mit seiner Frau Katie, einer Beraterin für Genetik am örtlichen Kinderkrankenhaus, und den drei Kindern Elinor (acht Jahre), Penrose (sechs Jahre) und Liam (drei Jahre) in Cincinnati. Liam heißt mit vollem Namen William Edward Healy, wie Will selbst und sein Großvater und Vater vor ihm, weshalb er seine E-Mails auch gerne mit „Will III“ unterzeichnet.

Viele, die das lesen und Will kennen, werden denken, sie wüssten, welches sein Balluff Lieblingsprodukt ist. Schließlich hat er sich mit Videos zum SmartLight firmenintern einen Namen gemacht. Aber: weit gefehlt. Sein Lieblingsprodukt ist der Näherungsschalter BES. „Der Näherungssensor ist eines der wertvollsten Werkzeuge in unserem Werkzeugkasten. An sich ist es eine sehr simple Technologie: der Sensor nutzt ein elektromagnetisches Feld, um Metallobjekte zu detektieren. Aber damit hilft er unseren Kunden mehr als alles andere: Wer einen kleinen induktiven Sensor in seine Anlage setzt, kann mehrere zehntausende von Dollar im Jahr sparen. Das ist unglaublich!“ Die Begeisterung für induktive Sensoren, für industrielle Automatisierung, für seinen Job im Ganzen: Man merkt sie Will deutlich an. Und das, wo er doch mehr zufällig in diesen Bereich kam. Dass Will die Leute überall auf der Welt mitreißt, wundert einen nicht.

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