Ist die Automatisierungsindustrie bereit für neuartige Geschäftsmodelle, Herr von der Ropp?

Balluff blickt auf eine 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Doch was wird die Branche in den kommenden Jahren bewegen? Wie kann Balluff den Herausforderungen der Zukunft begegnen? Lesen Sie hier die Antworten der Branchenexperten.

100 Jahre Balluff: Zukunftsfrage Georg von der Ropp

Georg von der Ropp, CEO BMI Lab AG.

Neue Geschäftsmodelle, die zusätzlichen Nutzen stiften, sind in jeder Industrie willkommen. Auch in der Automatisierungsindustrie führt die Digitalisierung zu neuen Kundenbedürfnissen, die mit daten- oder softwarebasierten Service-Modellen flexibel adressiert werden können. Hinzu kommen steigende Anforderungen an Transparenz und Nachhaltigkeit. Ob neue Geschäftsmodelle genutzt werden, liegt in der Hand der Kunden, für die der Wert erkennbar sein muss. Die Automatisierungsindustrie ist technologiegetrieben und traditionell stark bei Produktinnovationen – da bieten neue Geschäftsmodelle die Chance, sich zu differenzieren. Was können wir dabei aus dem Consumer-Bereich lernen? Auch in Unternehmen sind es Menschen, die sich für eine neue Lösung entscheiden – und da spielen außer funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen auch emotionale Bedürfnisse eine Rolle. Auch für Industriekunden muss die User Experience mitgedacht werden: Zum Beispiel die Erwartung, über mobile Apps zu jeder Zeit und von jedem Ort agieren zu können. Bei Balluff werden neue Geschäftsmodelle nicht im Labor, sondern im direkten Austausch mit Kunden und Partnern entwickelt. Es gilt, die traditionelle Stärke als Technologie-Unternehmen um neue Kompetenzen zu ergänzen – dann können neue Geschäftsmodelle nachhaltig erfolgreich sein.

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