Schwäbisch.
International.
Global.

Balluff hat seine Wurzeln in Neuhausen auf den Fildern. Aber die Produkte sind seit einem halben Jahrhundert auch international beliebt. Heute ist das Unternehmen global aufgestellt – Zusammenarbeit funktioniert über Ländergrenzen hinweg.

Balluff hat sich seit den sechziger Jahren von einem eher kleinen Mittelständler mit fast ausschließlich nationaler Kundschaft zu einer heute internationalen Unternehmensfamilie entwickelt. Die Grundidee für die Geschäftsausweitung war dabei zunächst einfach: Was auf dem Herkunftsmarkt in Deutschland gut funktioniert, sollte auch auf andere, ähnliche Zielmärkte übertragbar sein.

Österreich hatte eine gute Anbindung an die damaligen sozialistischen Staaten, die im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW), dem sozialistischen Pendant zum Marshallplan und zur Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC), zusammengeschlossen waren. So rückte es als erstes in den Blick: Dort öffnete Balluff 1971 innerhalb eines knappen halben Jahres seine erste Niederlassung. Der Erfolg stellte sich schnell ein und der Vertriebsstandort wuchs. In den folgenden Jahren baute Balluff das Niederlassungsnetz stetig aus: USA, Brasilien, Japan, Türkei – überall wurden neue Standorte eröffnet. Heute ist Balluff weltweit in mehr als 60 Ländern und Regionen vertreten und hat ein globales Produktionsnetzwerk.

Nah am Kunden

Mit dem Bespielen internationaler Zielmärkte wuchs die Anzahl der „weit entfernten“ Kunden, zu denen Kontakt gehalten werden musste. „Ich war dreiviertel meines Lebens unterwegs“, sagt Volker Geissel, der in den Jahren 1995 bis 2009 Geschäftsführer von Balluff und rund 40 Jahre im Vertrieb tätig war. „Beim Reisen befasst man sich mit Kultur und Menschen, man lässt sich auf Neues ein und es entstehen Freundschaften. Das Entscheidende sind immer die Menschen.“ Für Kundennähe zu sorgen, ihn zu kennen und zu wissen, was dem Kunden hilft und ihn erfolgreich macht – das war deshalb schon immer oberste Priorität bei Balluff. Und das gelang einerseits durch ein mobiles Vertriebsteam – und andererseits über die vielen Niederlassungen vor Ort. Heute spielen auch digitale Formate – von E-Mail-Marketing über Website und Webshop bis hin zu virtuellen Events – eine große Rolle. Besonders beliebt sind Online-Schulungen bei den Kunden.

100 Jahre Balluff: Internationalisierung
Heute hat Balluff weltweit Niederlassungen (rote Punkte), Vertriebspartner (blaue Punkte) und Produktionsstätten (Fabrik-Symbole).
100 Jahre Balluff: Internationalisierung
Die digitale Zusammenarbeit erleichtert den globalen Austausch.

Veränderungen in der Zusammenarbeit

Bei der Vielzahl an Niederlassungen hat sich für Balluff eine weltweite Aufgabenverteilung bewährt: Eine zusammenfassende Struktur aus länderübergreifenden Regionen mit entsprechenden Regionenverantwortlichen sorgt für Klarheit. Die Zusammenarbeit wird dabei immer digitaler – anstelle von Dienstreisen tritt immer mehr der Online-Austausch. Cloud-Technologien wie Microsoft Teams oder Sharepoint, CRM-Tools wie C4C und Digital Asset Management Systeme (DAM) wie Canto ermöglichen neue Kommunikations- und Meetingformate: Egal wo die Kollegin arbeitet – sie ist nur einen Klick weit entfernt! So arbeiten alle auf Augenhöhe zusammen und Konzepte haben von Beginn an einen internationalen Fokus. Ein globales Unternehmen zu sein, heißt schließlich auch: Nicht alles wird von Neuhausen aus gesteuert.

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