Was muss der industrielle Sensor von morgen können, Herr Nonnenmann?

Balluff blickt auf eine 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Doch was wird die Branche in den kommenden Jahren bewegen? Wie kann Balluff den Herausforderungen der Zukunft begegnen? Lesen Sie hier die Antworten der Branchenexperten.

100 Jahre Balluff: Zukunftsfrage Frank Nonnenmann

Frank Paul Nonnenmann, Geschäftsführer von Balluff

Der industrielle Sensor von morgen muss für das IIoT noch smarter sein. Damit meine ich, dass alle Sensoren an cloudbasierte Kontrollsysteme angeschlossen werden können. Für mich ist noch offen, ob es eine klassische PLC-Steuerung in zehn bis zwanzig Jahren noch geben wird. Ich bin mir aber sicher, dass viel mehr direkt in der Cloud passieren wird. Für Balluff heißt das: Wir müssen da mitgehen – und ich finde, wir sind hier auf einem guten Weg und überprüfen unsere Produkte auf IIoT-Readiness. Unabhängig von dem Vernetzungsaspekt frage ich mich, ob es künftig überhaupt den einen Sensor geben wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir hier eher nach dem Motto „good, better, best“ differenzieren. Denn ein Sensor muss nicht immer allen Preis- und Kundenanforderungen gleichzeitig entsprechen – auf die richtige Wahl im individuellen Anwendungsfall kommt es an. Darüber hinaus halte ich es für wichtig, dass Sensorik zukünftig plattformbasiert ist – nur so können wir unsere Lösungen effektiv skalieren.

Scroll to Top