Wer lesen und schreiben kann,
ist klar im Vorteil

Balluff gehört zu den RFID-Pionieren in der Automatisierungstechnik. 1984 begann eine kleine Mannschaft, sich mit dem Thema Radio-Frequency Identification oder RFID zu beschäftigen. Es wurde eine Erfolgsgeschichte über das Lesen und Schreiben.

Wie wichtig lesen und schreiben sind, haben Generationen von Eltern und Lehrern ihren Kindern und Schülern mit auf den Lebensweg gegeben. Dass lesen und schreiben auch die Automatisierungstechnik enorm nach vorne bringt, hat nur indirekt mit unseren Lehrerinnen und Lehrern zu tun – vielmehr liegt das in der Funkfrequenz-Identifikationstechnologie begründet. Seit den 80er hat sich die RFID-Technik – RFID steht dabei für Radio-Frequency Identification – zu einer Schlüsseltechnologie im Maschinen- und Anlagenbau entwickelt. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn es um die Nachverfolgung und um das Identifizieren von Fertigungsschritten geht.

Kontaktlos Informationen austauschen

Balluff gehört zu den RFID-Pionieren in der Automatisierung und macht mit dieser Technologie Produktionsschritte transparent und nachvollziehbar. 1984 hat sich ein Team aus Balluff spezialisten in einer Arbeitsgruppe daran gemacht, den Markt zu sondieren. Ihre Frage lautete: Kann die RFID-Technologie Fertigungsprozesse effizienter und sicherer machen. Das Ziel waren Lösungen für große Fertigungsunternehmen mit hohen Anforderungen an die Material- oder die Objektverfolgung. Die Antwort war schnell gefunden. Ja, RFID hat das Potenzial, ein bedeutender Problemlöser zu sein. Denn RFID kann, was viele Sensor- und Traceability-Systeme nicht können: schreiben und lesen.

 

Kleine Datenträger als Herzstück

Herzstück der Technologie sind sogenannte RFID-Transponder. Das sind kleine Datenträger, auf denen sich Informationen speichern und abrufen lassen. Die Daten werden zwischen Transponder und Schreib-/Lesekopf kontaktlos übertragen und über die Auswerteeinheit oder ein IO-Link-Netzwerk-Modul an die Steuerung weitergegeben. Je nach Systemkonfiguration lassen sich die Transponder auch bei einer höheren Reichweite und sogar im Pulk auslesen.

„Damit verfügen RFID-Systeme über eine hohe Informationstiefe“, sagt Rainer Traub, verantwortlich für das Produktcluster Identification bei Balluff. Hinzu kommt ein hohes Maß an Sicherheit, denn das Auslesen und Speichern ist auch passwortgeschützt möglich. Kamerabasierte Lösungen und Vision-System können das nicht. Hier lassen sich Barcodes beispielsweise kopieren und so Dubletten erstellen.

100 Jahre Balluff: RFID

RFID – UHF, HF, LF

RFID-Lösungen von Balluff können mit allen gängigen Steuerungen kommunizieren und die Auswerteeinheiten unterstützen alle Frequenzbereiche. Je nach Frequenzbereich UHF, HF oder LF sind die Möglichkeiten vielfältig.

Mit RFID-Systemen lassen sich Daten nicht nur in der direkten Maschinenkommunikation verwenden, sondern auch in übergeordnete IT-System einspeisen. Das Macht diese Technologie zu einer Schlüsseltechnologie im vernetzten Internet der Dinge und in der Industrie 4.0.

Rainer Traub, Produktclustermanager bei Balluff

Den gesamten Fertigungsprozess im Blick

Einen weiteren unschlagbaren Vorteil der RFID-Technik beschreibt Traub so: „Mit RFID-Systemen lassen sich Daten nicht nur in der direkten Maschinenkommunikation verwenden, sondern auch in übergeordnete IT-System einspeisen. Das macht diese Technologie zu einer Schlüsseltechnologie im vernetzten Internet der Dinge und in der Industrie 4.0.“ So haben etwa die Produktionsplanung oder die Qualitätssicherung im Unternehmen direkten Zugriff auf die Fertigungsprozesse in der Produktionslinien.

Heute deckt Balluff mit seinen Identifikationslösungen BIS (Balluff Identification System) und einem Produktsortiment bestehend aus mehr als 300 Systemkomponenten alle wesentlichen Anforderungen einer modernen Fertigung ab. RFID-Lösungen können mit allen gängigen Steuerungen kommunizieren und die Auswerteeinheiten unterstützen alle Frequenzbereiche. Je nach Frequenzbereich sind die Möglichkeiten vielfältig:

  • UHF (860/960 MHz) zur schnellen Erfassung der Transponder-Informationen und für kontinuierliche Datentransparenz in der gesamten Supply Chain
  • HF (13,56 MHz) für die Teileverfolgung im Nahbereich oder für Anwendungen in der Produktionssteuerung wie etwa der Palettierung oder für Aufzeichnungen am Werkstück
  • LF (70/455 kHz) für den Werkstücktransport mit Förderanlagen oder für die Betriebsmittelorganisation
  • LF (125 kHz) für eine zuverlässig Teilerückverfolgung bis zu Lese-/Schreibreichweiten von 100 mm

Und das hat – ganz egal in welchem Frequenzbereich – auch viel mit dem Lesen und Schreiben zu tun.

Innovating vorantreiben

Von der Werkstatt für Fährräder und Nähmaschinen 1921 zum Sensor- und Automatisierungsspezialisten für das Industrial Internet of Things: Sich immer weiter zu entwickeln und sich mit dem Status Quo nicht zufrieden zu geben, das zeichnet Balluff aus.

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